Römer - Sonstiges

ca. 50 v.Chr. - 450 n.Chr.

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Typ: AnhängerMilitariaFibelnRingeMünzenGürtelArmreifenOhrringeHalskettenSonstigesMesserMedizin und Hygiene
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Bildnummer 0013 Nr. M011
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 18.03.2011
Zweihenkliger Silberbecher aus Pompeji, gefunden im Vestibulum des Hauses von Marcus Epidius Primus. Körper hemisphärisch, mit ringförmigen Standfuß; senkrechte, bandförmige Griffe mit waagerecht aufgelegter, flacher und außen hochgebogener Zunge, von der aus sich zwei stark stilisierte Vogelköpfe an den schmalen, abgesetzten Rand anlegen. Der Körper ist mit einem dichten Blattmuster graviert. Die zweihenklige Tasse (scyphus) war schon im Hellenismus bekannt und wurde in römischer Zeit zu einer der gebräuchlichsten Formen. Griechisch-römisches Trinkgeschirr setzte sich immer aus paarweisen Stücken zusammen. Ein Haushalt, der nicht über mindestens ein Paar silberner Becher verfügte, galt in römischer Zeit als ärmlich. Da ich das Stück in aufwendiger Handarbeit herstellen muß, sind kleine Abweichungen in den Maßen fast unvermeidlich. Höhe 5,7 cm; max. Breite 15,5 cm; Randdurchmesser 10,1 cm; Gewicht 165 g.

925er Silber 840,00 EUR

Nr. 272
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 02.03.2003
Römische Merkur-Statuette aus Frankfurt/Main-Heddernheim (Westteil des Vicus "NIDA"). 2. bis 3. Jhd. Merkur war einer der beliebtesten Götter im römischen Reich; war er doch noch, neben seinen Aufgaben als Götterbote und Wegbegleiter in den Hades, die Unterwelt, zuständig für Handel, Geldgeschäfte und Reisen. Von daher zählt auch neben seinen, oftmals silbernen Schlangenstab ("Caduceus") der Geldbeutel zu seinen wichtigsten Attributen. Dazu können noch Flügelhut und Flügelschuhe kommen. Merkur wird immer jugendlich und bartlos dargestellt, mit kurzem Lockenhaar und höchstens mit (Flügel)Hut und kleinem Mäntelchen bekleidet. Die Statuette aus Nida hatte ihren ursprünglichen Caduceus verloren; diesen habe ich nach zahlreichen anderen Funden ergänzt. Bronze-Vollguß; Höhe 12,5 cm; Caduceus aus Silber; Länge 6,5 cm. ( Kann auf Wunsch auch mit einem Sockel geliefert werden).

Bronze 56,00 EUR

 Bildnummer 0014
Bildnummer 0015 Nr. 273
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 13.01.2014
Römische Priapos-Statuette aus Frankfurt/Main-Heddernheim (Vicus "NIDA"). 2. Bis 3. Jhd. Der Segensbringer und Unheilabwehrer Priapos, ein Fruchtbarkeitsgott, der aus dem Osten des Reiches kam, wurde mit überdimensionierten erigiertem Phallus und einem Früchtekorb dargestellt. Bekleidet ist er mit einer kurzämeligen Tunika, unter deren Saum der mächtige Phallus hervorragt, einer knöchellangen engen Hose, einem lang herabfallenden Mantel, der im Brustbereich geschlossen ist (Paenula) und Schuhen. Auf dem Kopf trägt der langgelockte, bärtige Gott außerdem eine tuchartige Bedeckung, die in Falten bis zur rückwärtigen Taille fällt (Mitra). Bronze-Vollguß; Höhe mit Sockel 9,6 cm.

Bronze 71,00 EUR

Nr. 493
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 02.03.2003
Bronze-öllampe in Form einer Maus, die in ihren Vorderpfoten ein Körbchen hält und in dieses ihre Schnauze eintaucht. Das freie Ende des Körbchens bildet die Dochtöffnung. Der Schwanz ist kreisförmig geringelt und bildet so einen Griff aus. Auf dem Rücken befindet sich der Verschlußdeckel des Nachfüllloches in Form eines Vogels. Das Original befindet sich im Museum in Hanau-Steinheim und besteht aus massiven Ton; offenbar handelte es sich um ein "Vorzeigemodell" für Kunden oder das "Urmodell", nach dem der Bronzegießer seine Wachsmodelle für den Guß fertigte. Lampen dieser Art sind in verschiedenen Teilen des Reiches gefunden worden. Datierung: 2. bis 3. Jhd. Länge 9,6 cm.

Bronze 45,00 EUR

 Bildnummer 0018
Bildnummer 0019 Nr. 271
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 18.12.2012
Römische Reisesonnenuhr vom Linsenberg in Mainz. Geeicht auf "Fori Tiber" in Helvetien. Eine ausführliche Gebrauchsanleitung liegt bei. Das Original aus Elfenbein befindet sich im Mainzer Landesmuseum. Durchmesser 7 cm.

Bronze 36,00 EUR

Nr. 215
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 31.01.2012
Verzinnter Bronzelöffel aus Augst (AUGUSTA RAURICA) bei Basel, 1.- 2. Jhd. Länge 14,5 cm.

925er Silber 89,00 EUR

Nr. 348
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 31.01.2012
Silberlöffel aus dem Kastell GRINARIO bei Köngen, Baden-Württemberg. Ende 2. – Mitte 3. Jhd. Länge 16 cm.

925er Silber 89,00 EUR

Nr. 467
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 31.01.2012
Ehemals verzinnter Bronzelöffel aus dem Landesmuseum Wiesbaden, Ende 2.- Mitte 3. Jhd. Länge 16,2 cm.

925er Silber 99,00 EUR

 Bildnummer 0045
Bildnummer 0068 Nr. 519
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 21.02.2011
Bronzefigur eines auf den Vorderbeinen knieenden Ziegenbocks. Die Ziege, das Symbol für Herde und Hirten, ist ein Attribut des Gottes Mercur; von daher dürfte die 2,1 cm hohe Figur Teil einer Merkurgruppierung gewesen sein (siehe Nr. 272). Fundort: Kastell Ober-Florstadt, Wetteraukreis, Hessen.

925er Silber 29,00 EUR
Bronze 15,00 EUR

Nr. 546
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 21.02.2011
Sockel für kleine Bronzestatuetten wie z.B. der Ziegenbock Nr. 519 . Höhe 1,6 cm, Durchmesser 3,1 cm.

Bronze 23,00 EUR

 Bildnummer 0081
Bildnummer 0085 Nr. 518
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 09.04.2003
Schön gearbeitete Minervastatuette aus dem Kastell Ober-Florstadt, Wetteraukreis, Hessen. Minerva entspricht der griechischen Athena und war Schutzgöttin der Handwerker und des Gewerbes. Datierung 2.-3. Jhd., Höhe 8 cm.

Bronze 49,00 EUR

Nr. 520
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 21.02.2011
Bronzestilus zum beschreiben von Wachstäfelchen. Mit der Spitze des Stiftes wurde durch eine dünne, mit Pech vermischte Bienenwachsschicht auf das Holz geschrieben; die Schrift hob sich so deutlich von der dunklen "Wachsschicht" ab. Da die Schreiber oftmals den Stylus fester als nötig aufdrückten, ist es manchmal noch heute möglich, die im Holz verbliebenen Eindrücke zu entziffern, obwohl die Wachsschicht fast immer im Boden vergangen ist. An seinem oberen Ende hat der Stilus eine Verbreiterung die dazu diente, Schreibfehler zuzustreichen, um sie dann überschreiben zu können. Original im Museum für Vor- und Frühgeschichte, Frankfurt/Main, 1.-3. Jhd. Länge 10,9 cm.

Bronze 19,00 EUR

 Bildnummer 0088
Bildnummer 0095 Nr. 921
hinzugefügt am 04.12.2003, geändert am 31.01.2012
Vermutlich handelt es sich bei dem oft als "Weinsiebchen" bezeichnetem Gerät um einen Olivenlöffel. Olivenlöffel werden heute noch in vielen Gegenden des Mittelmeerraumes benutzt. Dieser Löffel stammt aus dem berühmten Silberschatz von Kaiseraugst bei Basel, der etwa um 350 nach Christus im Bereich des damaligen spätrömischen Kastells vergraben wurde; er bestand aus 270 Stücken und wog 57,5 kg. Der Löffel hat eine Länge von 18,6 cm.

925er Silber 95,00 EUR

Nr. 385
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 21.02.2011
Römischer Kerzenleuchter aus Mainz, 1.-3. Jhd. Dreibeinkonstruktion mit aufgesetzter Säule und Wachstropfschälchen. Höhe 12 cm.

Messing 49,00 EUR

 Bildnummer 0114
Bildnummer 0133 Nr. 530
hinzugefügt am 06.12.2003, geändert am 21.02.2011
Die Römer glaubten, mit solchen Anhängern, einem mit Glöckchen versehenen Phallus ("Tintinabulum"), böse Geister zu vertreiben und das Glück anzuziehen. Dieses Tintinabulum stammt aus dem ersten Jahrhundert und wurde in Pompeji gefunden. Höhe (Phallus mit Glocke) 17 cm, Breite des Phallus 9,2 cm. Messing.

Messing 69,00 EUR

Nr. 573
hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 17.03.2011
Römischer Kerzenleuchter aus dem Landesmuseum Trier. 2. bis 3. Jhd. Höhe 10,8 cm, Durchmesser der Wachstropfschale 5,2 cm.

Messing 59,00 EUR

 Bildnummer 0154
Bildnummer 0173 Nr. 598
hinzugefügt am 28.11.2000, geändert am 07.04.2003
Römischer Spor aus einer Privatsammlung, 3.Jhd., Messing. Preis pro Paar.

Rohguss, Messing 30,00 EUR
Messing 56,00 EUR
Messing verzinnt 65,00 EUR

Nr. 552
hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 17.03.2011
Astragali aus Bronze. Der Astragalus ist bei Säugetieren der zentrale Knochen im Sprunggelenk der Hinterbeine; schon seit prähistorischen Zeit wurde er zum Wahrsagen und zum Spielen benutzt. Besonders die Knochen von Schaf, Ziege und Rind wurden gerne benutzt, da sie vier recht ebene Flächen aufweisen. Vornehmere Variationen wurden auch aus Ton, Glas, Blei, Bronze, Silber und sogar Gold gefertigt. In Europa waren Spiele mit diesen Knöchelchen noch bis in unser letztes Jahrhundert weit bekannt. Die Wertangaben waren folgende (von links oben nach rechts unten): 6, 1, 3 und 4. Wie bei einem sechsseitigem Spielwürfel ergeben die gegenüberliegenden Summen immer 7. Für die meisten Spiele wurden 4 bis 5 Astragali benutzt. Eine kurze Anleitung für 4 Spiele liegt bei der Lieferung dabei. Länge eines Astragalus 2,8 cm.

Bronze 12,00 EUR
Bronze ( Set mit 5 Stück ) 49,00 EUR

 Bildnummer 0211
Bildnummer 0212 Nr. 493a
hinzugefügt am 06.12.2003, geändert am 06.12.2003
Wie Nr. 493, aber mit 3 ösen und Aufhängevorrichtung.

Bronze 60,00 EUR

Nr. 703
hinzugefügt am 12.06.2002, geändert am 17.03.2011
Römische Haarnadel mit als Wiedehopf ausgebildetem Kopf. Privatbesitz. 1. bis 3. Jhd. Länge 15 cm; Original aus Bronze.

Bronze 19,00 EUR
Messing 19,00 EUR

 Bildnummer 0252
Bildnummer 0311 Nr. 846
hinzugefügt am 13.11.2003, geändert am 13.11.2003
Römische Fortuna mit Füllhorn und Steuerruder. Privatbesitz, 2. bis 3. Jhd. Höhe der Figur mit Sockel 7,5 cm. Bronze

42,00 EUR

Nr. 877
hinzugefügt am 02.01.2003, geändert am 12.03.2010
Siegelkapsel aus dem Umland von Strassburg, Frankreich. Deckel verzinnt mit aufgesetztem Phallus, dessen Glans mit rotem Email ausgefüllt ist. Länge 3 cm

Messing verzinnt 28,00 EUR

 Bildnummer 0329
Bildnummer 0340 Nr. 926
hinzugefügt am 01.12.2007, geändert am 31.01.2012
Römischer Silberlöffel ("Ligula") aus dem Schatzfund von Neupotz, Kreis Germersheim, Rheinland-Pfalz. Dieser Hort von etwas über 700 kg Gewicht gelangte im Zuge der Alamanneneinfälle als Beutegut aus Gallien im späten 3. Jhd. in den heutigen Altrheinarm. Länge des Löffels 18,5 cm.

925er Silber 115,00 EUR

Nr. 326
hinzugefügt am 01.12.2007, geändert am 28.01.2014
Römische Laterne mit zwei Stützen aus Pompeji. Laternen dieser Art waren während des gesamten 1. Jahrhunderts in Gebrauch, wie zahlreiche Funde aus Europa belegen. Der ölbrenner wird durch einen Pergamentschirm vor Wind geschützt; dadurch erhält man ein ruhiges, nicht flackerndes Licht. Durchmeser 12,5 cm, Höhe der Lampe (ohne Tragegriff und Ketten gemessen) 21 cm.

Messing 245,00 EUR

 Bildnummer 0345
Bildnummer 0365 Nr. 898B
hinzugefügt am 30.05.2008, geändert am 30.05.2008
Siegelkapsel aus Windisch, Schweiz. Diese häufig vorkommende runde Form war im 1. und 2. Jhd. weit verbreitet. Mal ist der Deckel unverziert, mal mit aufgesetzten Tierchen verziert, wobei Frosch oder Adler häufig anzutreffen sind. Messing, Durchmesser 2,0 cm.

Messing 22,00 EUR

Nr. 898C
hinzugefügt am 30.05.2008, geändert am 30.05.2008
Siegelkapsel aus Windisch, Schweiz. Diese häufig vorkommende runde Form war im 1. und 2. Jhd. weit verbreitet. Mal ist der Deckel unverziert, mal mit aufgesetzten Tierchen verziert, wobei Frosch oder Adler häufig anzutreffen sind. Messing, Durchmesser 2,0 cm.

Messing 20,00 EUR

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